MULAB Anleitung
MULAB - Audio- Midi-Sequencing Freeware: Ein Tutorial für Neueinsteiger
Was ist MU.LAB?
MU.LAB ist ein übersichtliches, einfach zu erlernendes Audio- und Midisequencer Programm, mit dem eigene Songs produziert werden können. MU.LAB ermöglicht es, Audioaufnahmen zu machen, mit Samples zu arbeiten und Midi Instrumente einzuspiele und zu bearbeiten. Zudem können beliebige VST-Instrumente und Effekte in MU.LAB integriert werden, um die eigenen Songs demotauglich zu mixen.
Im Folgenden findest Du ein Tutorial, wie Du möglichst schnell zum Ziel kommst mit MU.LAB eigene Songs zu machen. Das Tutorial ist für alle gedacht, die wenig bis gar keine Erfahrung mit Midi, Sequencing und Harddisk Recording haben. Daher sind einige Fachbegriffe genauer erklärt. Die Kapitel sind zwar aufeinander aufgebaut, entsprechen einem Do-it-yourself-Workshop, Du musst sie aber nicht chronologisch durchlesen, sondern lies die Teile, die Dich gerade interessieren. Das Tutorial ist so geschrieben, dass Du Schritt für Schritt mitmachen kannst und alles beim Lesen am besten gleich ausprobierst. Dazu findest Du viele Praxis-Tipps.
Zur einfacheren Orientierung findest Du im Inhaltsverzeichnis alle relevanten Stichwörter, Begriffserklärungen und Funktionen des Programms. Du kannst das Tutorial gerne online lesen, bequemer ist es aber wahrscheinlich, es runterzuladen und einmal auszudrucken.
[MULAB Tutorial als pdf-Download]
Bei weiteren Fragen, Anregungen und Feedback schicke mir gerne eine Email. Ebenso interessiert es mich, Produktionen zu hören, die mit MULAB gemacht wurden.
Viel Spaß beim Musik machen!
M U L A B T U T O R IA L
Was macht MU.LAB?
Die MU.LAB Freeware Version verfügt über 8 Spuren, die beliebig als Audio- oder Midispuren konfiguriert werden können. MU.LAB arbeite mit Samples im aiff und wav Format. Mit MU.LAB können Instrumente und Vocals aufgenommen und bearbeitet werden. Darüber hinaus können beliebige VST Midi- und Audio Plugins eingebunden werden. MU.LAB gibt es sowohl für Mac OSX, als auch für Windows.
Homepage: http://www.mutools.com
Vollversion: 39,- Euro (Stand Januar 2008)
Freeware: limitiert auf 8 Spuren, ansonsten wie Vollversion
Download und Installation
Auf der Website von mutools findest Du das Programm zum kostenlosen Download: www.mutools.com. Einfach runterladen bzw. auf Deine Festplatte kopieren und in einen neuen Ordner unzippen und danach auf die “MULAB” Programmdatei klicken. Das wars!
Tipp - falls MULAB die Audiokarte nicht findet:
Nach dem Öffnen (in Windows) der “MULAB” Programmdatei erscheint eine Fehlermeldung, das MULAB kein “Audio Device”, sprich keine Audiokarte, finden kann. Das liegt möglicherweise daran, dass Dir ein entsprechender ASIO-Treiber fehlt. Diesen ASIO-Treiber findest Du auf der folgenden Seite: www.asio4all.com. Dort lädst Du Dir die aktuelle Version von asio4all herunter auf Deine Festplatte, doppelklick - und schon installiert sich der Treiber. Einmal den Computer neu starten und MULAB öffnen. Jetzt sollte MULAB Deine Audiokarte erkennen und das Programm ist einsatzbereit.
Inhaltsverzeichnis:
MULAB TUTORIAL 1
Was ist MU.LAB? 1
Download und Installation 1
INHALTSVERZEICHNIS 2
KAPITEL A: EINFÜHRUNG 6
1. Wie anfangen? 6
2. Was sind Tracks? 6
3. Was sind Racks? 6
4. Das Hauptfenster 6
5. Das Transportfenster 6
6. Loop einstellen 7
KAPITEL B: AUFNEHMEN VON GESANG UND INSTRUMENTE ETC. 8
1. Voreinstellungen für Audio-Aufnahmen 8
2. Sounds, Instrumente oder Gesang aufnehmen 8
3. Aufnahmeeinstellungen 8
Count Down 8
Audio Input left/ right 8
Audio Recording Threshold 8
Auto Normalize 8
Audio Input Monitor 9
Audio Grid 9
4. Aufnehmen 9
5. Zusammenfassung 9
KAPITEL C: AUDIOAUFNAHMEN BEARBEITEN 10
1. Audiodateien im Composer anzeigen 10
2. Audiodateien anhören 10
3. Umbenennen von Audiodateien 10
4. Speichern von Audiodateien und Speichern des Songs 10
5. Bearbeiten von Audiodateien im Audio Lab 10
Audio Lab öffnen 10
Audio Lab schließen 10
Startpunkt festlegen 11
Startpunkt an den Anfang setzen 11
Normalize 11
Pegel ändern 11
Teile aus dem Audiosignal herausschneiden, ohne die Gesamtlänge der Audiodatei zu ändern: 11
ACHTUNG! 11
KAPITEL D: DAS RACK 12
1. Was passt ins Rack? 12
2. Was sind VST-Instrumente? 12
3. Was ist Midi? 12
4. Neues Rack erstellen 12
5. Midi-Instrumente erzeugen 12
6. VST-Instrumente laden 13
7. Löschen eines VST-Instruments aus dem Rack 13
8. Rack beschriften 13
9. Anzeigeoptionen des Racks 13
KAPITEL E: MIDI AUFNEHMEN 14
1. Voreinstellungen für Midiaufnahmen 14
2. Midi-Instrument im Rack einrichten 14
3. Midi-Aufnahme Button einschalten 14
4. Metronom und Geschwindigkeit einstellen 14
5. Midinoten aufnehmen mit Midikeyboard 14
6. Midinoten erzeugen ohne Midikeyboard 14
7. Soundauswahl zum Abspielen 14
8. Abspiellautstärke 15
9. Miditracks stumm schalten 15
KAPITEL F: MIDIDATEN BEARBEITEN 16
1. Öffnen des Sequence-Editors 16
2. Quantisieren - Grid Einstellungen 16
3. Arbeiten im Note Editor 16
Tonlängen ändern 16
Vorhören 16
Tonhöhen und Position ändern 16
Neue Midi-Events 17
Midi-Events kopieren 17
Löschen von Midi-Events 17
Mehrere Midi-Events auswählen 17
Alle Midi-Events auswählen 17
Gleiche Midinoten auswählen 17
Weitere Kurzbefehle zum schnelleren Arbeiten 17
4. Arbeiten im Value 2 Editor 17
Lautstärkeverlauf 17
Velocity 18
After Touch 18
Pitch Bend 18
5. Midi Sequences bearbeiten 18
Transpose: Tonhöhenverschiebung der Sequence 18
Modify […] 18
Legato 18
KAPITEL G: SIGNALWEGE FESTLEGEN IM PART EDITOR 19
1. Was ist Routing? 19
2. Einstellungen im Part Editor 19
Part und Rack verbinden 19
Editor Button 19
Bearbeitungsparameter 19
Mute 19
Farbwahl 19
KAPITEL H: SONGS ARRANGIEREN 20
1. Parts laden 20
2. Parts kopieren 20
3. Parts verschieben 20
4. Parts löschen 20
5. Parts teilen 21
6. Anzeigengröße 21
KAPITEL I: EFFEKTGERÄTE 22
1. Effektgeräte im Rack verkabeln 22
2. VST-Effects laden 22
3. Effektgeräte einstellen 22
4. Hörvergleich mit und ohne Effekt 23
5. Effekteinstellungen speichern 23
6. Pre und Post Fader 23
KAPTIEL K: DER FINALE MIX AUF CD 24
Mixdown 24
KAPITEL L: FÜR FORTGESCHRITTENE 24
1. Eigene Instrumente konfigurieren 24
2. Eigene Effekte konfigurieren 24
3. List Editor 24
4. Externe Midi-Geräte 24
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KAPITEL A: EINFÜHRUNG
1. Wie anfangen?
Das Programm starten und auf den Menüpunkt “File” klicken.
Folgende Möglichkeiten wählen:
“New Session”: Öffnet einen ganz neuen Song - oder
“Open Session”: Öffnet einen bereits abgespeicherten Song um daran weiter zu arbeiten
Es erscheint ein neues Songfenster, das 4 Tracks und 4 Racks anzeigt.
2. Was sind Tracks?
Als Tracks werden die einzelnen Spuren innerhalb eines Songs bezeichnet. MU.LAB (in der Freeversion) kann maximal 8 Tracks beinhalten. Die Tracks enthalten die einzelnen Songbausteine, die so genannten Audio-Parts und die Sequence Parts, aus denen der Song dann zusammengesetzt wird.
3. Was sind Racks?
Racks enthalten eine Sammlung von Plugins. Man kann sich das so vorstellen, dass ein Rack eine Art Regal ist, das verschiedene Klangerzeuger, aber auch Effektgeräte, enthalten kann, die den Klang bearbeiten. Plugins oder auch VST-Plugins genannt, sind kleine Unterprogramme, die in MU.LAB installiert werden können. Diese Unterprogramme können Synthesizer, Drumcomputer, aber auch Hallgeräte oder Equalizer sein. Sie werden in einem Extra-Ordner gesammelt und man lädt sie dann, je nach Bedarf, einfach in das Rack. Insgesamt können hier je Rack 6 verschiedene Plugins abgelegt werden.
4. Das Hauptfenster
Nach dem anklicken der “New Session” öffnet sich das Hauptfenster, dass aus folgenden Teilen besteht:
Oben links befindet das Hauptmenü, mit den Untermenüs: File, Edit und Help.
Daneben, also oben mittig, befindet sich das Transport-Fenster, das u.a. die Start und Record-Taste anzeigt.
Rechts oben im Part Editor wird der gerade ausgewählte Part innerhalb eines Tracks angezeigt und kann dort bearbeitet werden. Ein Song besteht aus verschiedenen Parts, also Einzelteilen, z.B. Drumrhythmus, Basslinie, Gitarrenakkord und Gesangsstimme.
Das große gerasterte Feld, das zweidrittel des Bildschirms einnimmt, heißt Composer. Hier werden Audio- und Midispuren eingespielt, als Parts abgelegt, bearbeitet und arrangiert.
Der untere Teil, das so genannte Rack Desk, zeigt alle Racks an und welche VST-Plugins bzw. VST-Instrumente und VST-Effekte sie enthalten.
5. Das Transportfenster
Start und Stopp des Songs erfolgt über den Play-Button (mit dem Dreieck). Rechts und links davon sind die Buttons zum Vor- und Zurückspulen, bzw. zum Ansteuern der Cue-Punkte (Loop Anfang/Ende, Sample Anfang/Ende, Songanfang, letzte Position). Der längliche Button mit dem Punkt in der Mitte ist der Record-Schalter. Links der Knopf mit dem Wellensymbol muss für Audioaufnahmen gedrückt werden und rechts der Knopf davon mit dem Notensymbol ist für Aufnahmen von Midi-Daten.
Daneben befindet sich ein Fenster mit der Positionsanzeige: Takt und Schlag. Darüber siehst Du die BPM-Anzeige, Beats Per Minutes, das die Geschwindigkeit des Songs anzeigt. Diese kann man entweder mit dem Mausrad verändern, oder einmal doppelklicken und die Geschwindigkeit eintippen. Der längliche Balken darunter zeigt die CPU-Auslastung an.
Tipp: Wenn im Song Audiodateien, also Audioaufnahmen oder Samples, verwendet werden sollen, stelle die Geschwindigkeit (BPM) ein, bevor Du mit dem Arrangement anfängst. Denn wenn Du die Songgeschwindigkeit nachträglich veränderst, verschiebt sich alles und Du kannst nochmals von vorne beginnen.
Neben der BPM-Anzeige befindet sich der Metronom-Button. Das Metronom, auch Taktzähler genannt, ist ausgeschaltet, wenn das Kästchen grau ist. Wenn Du es anklickst, wird es grün: D.h. es ist immer zu hören, sowohl beim Abspielen, wie auch beim Aufnehmen. Wenn Du nochmals drauf klickst, wird es rot. Jetzt ist das Metronom nur beim Aufnehmen zu hören, nicht aber bei der Wiedergabe.
Unter dem Metronom befindet sich der Loop-Button. Wenn Du ihn anklickst, leuchtet er grün und in der Taktleiste des Composers kannst Du sehen, welcher Part geloopt, d.h. permanent wiederholt wird.
6. Loop einstellen
Bei gedrückter Maustaste in der Taktleiste oben im Composer den Bereich auswählen, der im Kreis laufen soll. Es erscheint ein rostroter Balken, der den Loop markiert. Den Loop Button drücken und mit dem Vor- bzw. Rückwärtsspulbutton zum Anfang des Loops fahren und auf “Play” klicken.
KAPITEL B: AUFNEHMEN VON GESANG UND INSTRUMENTE ETC.
1. Voreinstellungen für Audio-Aufnahmen
Bevor Du aufnimmst, gehe im Hauptmenü auf “Edit” und wähle “Audio-Setup” aus. Es erscheint die Meldung “This will stopp the audio engine, ok?”. Klicke auf “Yes” und wähle im folgenden Popup-Fenster bei “Core Audio Device” entweder “Build-In Audio” aus oder aber Deine angeschlossene Audiokarte bzw. -Interface und klicke dann auf “Ok”.
Wenn später beim Abspielen des Songs Aussetzer zu hören sein sollten, das CPU Load Limit so weit hoch setzen, bis der Song glatt durchläuft (Hauptmenü “Edit” - “Audio-Setup”). Sollten auch bei der Einstellung 200 immer noch Aussetzer zu hören sein, hilft nur noch Spuren reduzieren, also nicht alle gleichzeitig abspielen, das Arrangement entsprechend ändern und weniger Plugins verwenden.
2. Sounds, Instrumente oder Gesang aufnehmen
Im Transport-Fenster befindet sich eine ovale Schaltfläche mit einem Kreis in der Mitte. Das ist der Record-Button. Links von diesem befindet sich eine weitere Schaltfläche mit einem Wellensymbol. Dieses muss angeklickt werden, so dass das Wellensymbol rot erscheint, damit Audiosignale aufgenommen werden. Audiosignale sind alles, was über ein Mikrofon, oder über den Line-In-Eingang der Audiokarte oder des Audio-Interfaces des Computers aufgenommen werden können, also Gesang oder Gitarre, Bass etc.
3. Aufnahmeeinstellungen
Wenn Du mit der rechten Maustaste auf den Record-Button klickst, geht ein Fenster auf, in dem Du die Aufnahmeeinstellungen vornehmen kannst:
Count Down
Einzähler, Anzahl der Metronomschläge, bevor die Aufnahme beginnt.
Audio Input left/ right
Abhängig von der verwendeten Audiokarte kannst Du hier einstellen, über welches Eingangssignal aufgenommen werden soll.
WICHTIG ist, dass der Audio Input richtig eingestellt ist. Wenn dort “none” steht, kann natürlich auch nichts aufgenommen werden. Das Feld zeigt alle möglichen Eingangskanäle Deiner Audiokarte an. Wenn diese allerdings keine hat, wird “none” angezeigt und eine Aufnahme ist nicht möglich. Lösung: Besorge Dir eine neue Audiokarte oder ein günstiges Audio-Interface. Ansonsten verbinde Mikrofon, Gitarre oder Keyboard-Ausgang (bzw. Line-Out) mit dem Input bzw. Line-In Deiner Audiokarte.
Audio Recording Threshold
Damit wird die Grundlautstärke eingestellt, ab der ein Signal aufgenommen wird. Wenn z.B. Dein angeschlossenes Instrument, was Du aufnehmen möchtest, stark rauscht, kannst Du den Threshold so einstellen, dass die Aufnahme erst anfängt, wenn Du einen Ton spielst. So wird an den Stellen, wo Du nicht spielst, das Rauschen auch nicht mit aufgenommen und stört das Gesamtsignal nicht.
Auto Normalize
Das Aufnahmesignal wird automatisch auf den höchst möglichen Pegel angehoben.
TIPP: “Auto Normalize” ausstellen. “Auto Normalize” führt oftmals zu Verzerrungen. Wenn Du bei “Audio Input Monitor” eingestellt hast, in welches Rack Dein Signal reingehen soll, siehst Du dort den Pegel und kannst dann die entsprechende Lautstärke entweder direkt am Audio-Interface oder am Instrument selbst einstellen.
Audio Input Monitor
Hier kannst Du auswählen, in welches Rack Dein aufgenommenes Signal weitergeleitet wird. Es empfiehlt sich ein Rack auszuwählen, was keine oder aber Audio-VSTs enthält, auf jeden Fall keine Midi-VSTs, denn sonst hörst Du unter Umständen nichts.
TIPP: Lege ein neues Rack an, dass Du “Mikrofon” oder “Gitarre” oder wie auch immer nennst und wähle das dann im “Audio Input Monitor” aus. Um ein neues Rack anzulegen gehst Du mit der Maus einfach ins Rack Desk, drückst die rechte Maustaste und wählst “Create New Rack”. Vorteil: Du kannst dein aufgenommenes Signal individuell bearbeiten und die Lautstärke etc. einstellen.
Audio Grid
Hiermit wird die optische Quantisierung eingestellt, d.h. die Rasterung nach Takten oder einzelnen Schlägen (Halben, 1/4-Noten, 1/8-Noten etc.)
4. Aufnehmen
Jetzt klicke auf den Record-Button - und die Aufnahme geht los!
Zum Beenden der Aufnahme wieder auf den Record-Button klicken. Danach erscheint ein kleines Fenster “Recorded Audio Datei Name”, in das Du den Namen für die Audiodatei eingeben kannst. Um den Song zu stoppen, auf den Play-Button (grünes Dreieck im Transport-Fenster) klicken. Das aufgenommene Signal wird nun automatisch in den Audio-Ordner gelegt, der sich als Unterordner im Programmordner MULAB Free befindet. Die aufgenommene Tonspur erscheint nun in einem freien Track.
5. Zusammenfassung
Hier nochmals zur Übersicht, wie Du am Besten zu Deiner Aufnahme kommst:
1. Voreinstellungen Audiokarte im “Edit”-Menü - “Audio Setup” vornehmen
2. Audio-Aufnahme-Button auswählen (Wellensymbol)
3. Aufnahme-Voreinstellung vornehmen (rechte Maustaste auf Record-Button)
4. Nach Bedarf neues Rack anlegen, in dem das aufgenommene Signal bearbeitet werden kann
5. Audio-Input einstellen
6. Audio Input Monitor einstellen
7. Normalize aus und Signal selbst auspegeln
8. Aufnahme starten (Record-Button)
KAPITEL C: AUDIOAUFNAHMEN BEARBEITEN
1. Audiodateien im Composer anzeigen
Wo sieht man die Audiodateien, wenn mehrere Spuren aufgenommen wurden?
Wenn Du mehrere Audio-Parts aufgenommen hast, musst Du sie in das Composer Fenster importieren:
Klicke mit der Maus auf das Stiftsymbol in der rechten Ecke des Composers. Ziehe mit dem Stift ein Feld in den entsprechenden Track, wo Deine Aufnahme hin soll. Wähle “Audio Part” im Pop-up Fenster aus. Wähle dann eins der angezeigten Audioaufnahmen aus oder gehe auf “Browse”, um den entsprechenden Ordner zu suchen, in dem die gewünschte Audiodatei liegt.
2. Audiodateien anhören
Klicke auf den Play-Button im Transportfeld. Wenn Du einzelne Tracks nicht hören möchtest, klicke ganz links auf das Lautsprechersymbol, das vor jedem Track steht. Dann wird der Track stumm geschaltet, d.h. gemutet.
3. Umbenennen von Audiodateien
Wenn Du mit der rechten Maustaste auf das aufgenommene Audio-Part kickst, was Du im Composer siehst, und auf “Rename” klickst, kannst Du Deiner Audiodatei einen anderen Namen geben.
4. Speichern von Audiodateien und Speichern des Songs
Um den gesamten Song zu speichern, klicke im Hauptmenü “File” auf “Save Session as…” - “New Datei”, gib Deinem Song einen Namen und speichere ihn ab.
Tipp: Es empfiehlt sich, bevor Du anfängst zu arbeiten, auf Deiner Festplatte für jeden Song einen eigenen Ordner anzulegen und den Song dann nur dort zu speichern:
Hauptmenü “File” - “Save Session as…” - “New Datei” - Namen eingeben.
Eventuell aufgenommenen Audiodateien werden dort automatisch in einen Audio-Unterordner abgelegt. Andernfalls befinden sich irgendwann mal alle Daten in einem Ordner und Du weißt nicht mehr, welche zu welchem Song gehört.
5. Bearbeiten von Audiodateien im Audio Lab
Oftmals hat man die Aufnahme schon gestartet, bevor das eigentliche Tonsignal anfing. Damit die Audioaufnahme nun genau am Taktanfang beginnt, kannst Du den Startpunkt im Audio-Editor, dem so genannten Audio Lab, festlegen.
Audio Lab öffnen
Audio-Part mit linker Maustaste anwählen - Tab-Taste drücken oder:
mit rechter Maustaste Audio-Part anwählen - “Part” im aufklappenden Dialogfenster auswählen (mit linker Maustaste) - “Edit in Audio Lab” auswählen
Audio Lab schließen
Dazu gibt es drei Möglichkeiten:
1. Tab-Taste erneut drücken
2. oder die Return-Taste oder die Escape-Taste drücken,
3. oder “Close” selektieren oben links im Fenster
Startpunkt festlegen
Ziehe die rote Start-Fahne an den Punkt, an dem die Audioaufnahme anfangen soll zu spielen, wenn Du den Play-Button drückst.
Startpunkt an den Anfang setzen
Mit rechter Maustaste in den Audio Editor klicken und “Set Start at 0″ auswählen
Normalize
Damit kannst Du das Audiosignal auf einen höchstmöglichen Pegel bringen:
Mit der linken Maustaste den Teil des Audiosignals im Editorfeld auswählen, der normalisiert werden soll. Wenn Du nichts auswählst, wird das gesamte Signal bearbeitet. Dann die rechte Maustaste drücken, “DSP Functions” auswählen, “Normalize” wählen, den gewünschten Pegel eingeben und die Return-Taste drücken.
Tipp: Die Normalize-Funktion verwendet man oft, um den endgültigen Mix nach dem Mixdown zu optimieren. 0 ist der Maximalpegel. Alles über 0 verzerrt!
Pegel ändern
Um die Aussteuerung des Signals, die Gesamtlautstärke einer Audiodateien, nachträglich zu verändern, wenn die Aufnahme beispielsweise zu leise ist oder einzelne Teile zu leise oder im Verhältnis zu laut sind, kann man den Pegel nachträglich bearbeiten: Mit der linken Maustaste den Teil im Editorfenster auswählen, der verändert werden soll. Wählst Du nichts aus, wird das gesamte Signal bearbeitet! - Dann mit der rechten Maustaste ins Editorfeld klicken - “DSP Functions” auswählen - “Gain” wählen und den Wert eingeben, um den das Signal leiser oder lauter werden soll.
Tipp: Wenn das Signal z.B. nur halb so laut werden soll, gib -3 ein. Das steht für eine Reduzierung der Lautstärke um -3 dB. Generell gilt: 3 dB verdoppeln jeweils die vorhandene Lautstärke, bzw. reduzieren sie um die Hälfte!
Teile aus dem Audiosignal herausschneiden, ohne die Gesamtlänge der Audiodatei zu ändern:
Mögleicherweise ist die Aufnahme gut geworden, nur irgendwo hustest Du während der Gesangsaufnahme an einer Stelle, wo eigentlich nichts zu hören sein sollte. Kein Problem: Im Audio-Lab Editor die entsprechende Stelle mit der linken Maustaste markieren - mit der rechten Maustaste dann ins Editorfeld klicken - “DSP Functions” auswählen - und “Mute” wählen - und an der entsprechenden Stelle wird Stille eingefügt.
ACHTUNG!
Alle Bearbeitungen im Audio Lab verändern die Audiodatei. D.h. wenn Du die Originalaufnahme behalten möchtest, mache vorher eine Kopie von dem Part, bevor Du diesen im Audio Lab bearbeitest.
KAPITEL D: DAS RACK
1. Was passt ins Rack?
Im Rack werden VST-Instrumente und VST-Effekte kombiniert und verwaltet. Bevor Du Midispuren, Sequence-Parts genannt, aufnehmen kannst, musst Du Dir erstmal ein entsprechendes Midi-Instrument “bauen”. Das machst Du im Rack. Das Rack ist unter anderem Dein virtueller Keyboardständer, in dem Du Deine Midi-Instrumente stapeln kannst. MU.LAB enthält ein Synthesizer, der verschiedene Soundprogramme hat, die Du Dir aussuchen kannst. Des Weiteren kannst Du aber beliebige VST-Instrumente auswählen, wenn Du sie vorher in den VST-Ordner gelegt hast.
2. Was sind VST-Instrumente?
MU.LAB besitzt interne Klangerzeuger, eine Art Synthesizerprogramm, mit denen Du komplette Songs einspielen kannst. Zusätzlich zu dem vorhandenen Synthesizer kannst Du beliebige VST-Instrumente in den VST-Ordner laden und in MU.LAB benutzen. VST-Instrumente gibt es in großer Vielzahl als Freeware. Einfach mal VST Freeware eintippen und googlen.
Um die VST-Instrumente spielen zu können, ist es am bequemsten, eine Midi-Tastatur oder ein beliebiges Keyboard über Midi an Deinen Computer anzuschließen. Dazu benötigst Du entweder eine midifähige Audiokarte oder ein entsprechendes Midi-Interface, dass über USB mit Deinem Computer verbunden wird. Kannst Du im Moment keine Tastatur anschließen, hast Du aber auch die Möglichkeit mit Deiner Maus in einem entsprechenden Bearbeitungsfenster Midinoten einzugeben.
3. Was ist Midi?
Midi ist die Abkürzung für “Music Instruments Digital Interface”, also eine Schnittstelle zum Übermitteln bzw. Austausch digitaler Daten zwischen verschiedenen elektronischen Instrumenten - dazu zählt auch der Computer. Konkret bedeutet das, dass Steuerinformationen über Tonhöhe, Notenlänge, Anschlagsstärke, Klangverlauf etc. von einem elektronischen Instrument oder Computer an ein anderes weitergegeben werden. Das Empfänger-Instrument nutzt diese Steuerinformationen dann um mittels des eingebauten Tongenerators einen Sound auszugeben, der die Tonhöhe, die Lautstärke und die Notenlänge so abspielt, wie er sie zugeschickt bekommen hat. Wie der Klang dieser Töne dann ist, hängt davon ab, welchen Tongenerator, auch Sound genannt, man beim Empfänger-Instrument ausgewählt hat D.h. Midinoten enthalten in sich keinen Klang, sie können keinen Gesang oder ein bestimmtes Instrument wiedergeben. Midinoten enthalten lediglich Beschreibungen einer Note. Man kann sich das so vorstellen, das Midinoten eine Partitur speichern, aber es ist letztendlich egal, ob die Noten von einem Klavier, einem Bass oder sonstigen Instrument abgespielt werden.
4. Neues Rack erstellen
Wenn Du einen neuen Song, sprich Session, geöffnet hast, werden automatisch 4 Racks im Rack Desk unten angezeigt. Wenn Du die schon belegt hast, klicke mit der rechten Maustaste in das Rack Desk und es erscheint ein Dialogfenster, in dem Du “Create New Rack” auswählst.
5. Midi-Instrumente erzeugen
Jedes Rack enthält 6 Fächer, in die Du VST-Instrumente und VST-Effekte reinladen kannst. Ganz unten wird eingestellt, wohin das Signal dann ausgespielt wird, nachdem es durch das Rack gelaufen ist. In der Regel stellst Du da “Audio Output” ein, es sei denn Du möchtest das Signal noch durch ein anderes Rack schicken, dann kannst Du dort aussuchen, wohin es weitergeleitet wird.
Um ein Midi-Instrument zu erzeugen klickst Du vorne auf die Pfeilspitze eines der 6 Fächer. Es öffnet sich das Dialogfenster “Choose Plugin”. Zur Auswahl stehen “Synths”, “Effects” und “Sends”. Um ein Instrument zu erzeugen, das Töne wiedergeben kann, wählst Du “Synths” aus und dann “MuSynth”. Hast Du bereits VST-Instrumente geladen, kannst Du sie jetzt aus dem ebenfalls angezeigten VST-Ordner auswählen. Nachdem Du “MuSynth” selektiert hast, geht das Instrument-Fenster auf. In der linken Spalte kannst Du einen Sound auswählen - wenn Du währenddessen das Keyboard spielst, kannst Du den Sound vorhören. Nach der Auswahl schließt Du das Fenster. Es kann nur ein “Synths” je Rack verwendet werden!
6. VST-Instrumente laden
Es gibt zahlreiche Freeware VST-Instrumente, die Du in den VST Ordner laden und dann in MU.LAB benutzen kannst. Wenn Du Dir welche runtergeladen und in einem Ordner abgelegt hast, gehst Du im Hauptmenü auf “File” und wählst dann ” VST Plugin Manager” aus. Klicke auf “Add VST Plugins”. Klicke dann auf den entsprechenden Ordner, in dem Du die VST Instruments abgespeichert hast oder klicke auf Deine Festplatte und MU.LAB scannt diese nach mögiche VST Instruments ab und lädt sie automatisch in die eigene Library.
7. Löschen eines VST-Instruments aus dem Rack
Mit der rechten Maustaste auf den Namen des Instruments im Rack klicken und “Pull Out of Rack” auswählen - oder “Replace” und danach ein andere Instrument auswählen.
8. Rack beschriften
Den Namen des Racks kannst Du eingeben, wenn Du auf Rack A, B, C… klickst.
9. Anzeigeoptionen des Racks
Links oben befindet sich ein kleiner grüner Punkt im Rack. Wenn Du diesen anklickst, klappt das Rack ein bzw. wieder aus.
Im Hauptmenü unter “Edit” findest Du drei Möglichkeiten, welche Fenster Du siehst:
1. Show Composer Only: Nur der Composer wird angezeigt
2. Show Composer And Racks: Composer und Rack Desk sind zu sehen - die am Anfang sinnvollste Variante.
3. Show Composer And Plug Area: Zeigt den Composer und je nach dem, welcher Part ausgewählt wird, das dazugehörige Rack als Modularfenster an.
KAPITEL E: MIDI AUFNEHMEN
1. Voreinstellungen für Midiaufnahmen
Wenn Du ein midifähiges Keyboard hast, schließe es immer an, bevor du MU.LAB startest. Das gleiche gilt für das Audio-Interface. Als nächstes gehst Du ins Hauptmenü und wählst “Edit” und dann “Midi Setup” aus. Bei “Input Port 1″ stellst Du dann “Keyboard” ein - und “OK” klicken.
2. Midi-Instrument im Rack einrichten
Siehe Kapitel D
3. Midi-Aufnahme Button einschalten
Das ist der kleine Button mit dem Notensymbol rechts neben dem Record-Button, der muss rot leuchten.
4. Metronom und Geschwindigkeit einstellen
Es empfiehlt sich eine Melodie etc. so einzuspielen, dass sie einem Takt entspricht. Das erleichtert nachher das Arrangieren der einzelnen Parts, da Du sie am Raster ausrichten kannst. Dazu wählst Du eine Geschwindigkeit (BPM) aus, und damit Du hörst, wie schnell das ist, klicke auf den Metronom-Button. Wenn er grün leuchtet, hörst Du das Metronom immer, wenn er rot leuchtet, nur, wenn Du die Aufnahme gestartet hast.
Tipp: Wenn Du nur Sequence-Parts verwendest, kannst Du die Geschwindigkeit nach dem Einspielen beliebig verändern. Die Midinoten werden dann lediglich schneller oder langsamer abgespielt, ohne jedoch ihre Tonhöhe zu ändern.
5. Midinoten aufnehmen mit Midikeyboard
Klicke auf den Record-Button - und die Aufnahme geht los! Nun kannst Du über das angeschlossene Midikeyboard etwas einspielen.
Zum Beenden der Aufnahme wieder auf den Record-Button klicken. Danach erscheint ein kleines Fenster “Recorded Midi Datei Name”, in das Du den Namen für die Mididatei eingeben kannst. Danach die Return-Taste drücken.
Um den Song zu stoppen, auf den Play-Button (grünes Dreieck im Transport-Fenster) klicken. Die aufgenommene Tonspur erscheint nun in einem freien Track.
6. Midinoten erzeugen ohne Midikeyboard
Klicke mit dem Stiftsymbol in einen Track, ziehen den Stift etwas und wähle im Dialogfenster “Sequence Part” und dann “New” aus. Klicke dann zweimal auf den neue erzeugten Sequence Part, so dass sich ein Editorfenster öffnet. Wenn Du mit der Maus auf die Tastatur links im Editor klickst, hörst Du den dazu gehörigen Ton. Mit dem Stift kannst Du diesen dann im Editorfenster einzeichnen.
7. Soundauswahl zum Abspielen
Was für einen Ton Du hörst, hängt davon ab, welches Rack Du ausgewählt hast. Die Einstellung siehst Du oben rechts im Part Editor. Dort kannst Du jederzeit die Auswahl verändern und neu festlegen, welches Rack die eingezeichneten Midinoten abspielen soll. Wie das funktioniert, findest Du genauer beschrieben in Kapitel G.
8. Abspiellautstärke
Wie laut der Sound bei der Wiedergabe abgespielt wird, regelst Du mit dem vertikalen Schieberegler im Rack.
9. Miditracks stumm schalten
Wenn Du einzelne Tracks nicht hören möchtest, klicke ganz links auf das Lautsprechersymbol, das vor jedem Track steht. Dann wird der Track gemutet.
KAPITEL F: MIDIDATEN BEARBEITEN
Da Mididaten, auch Midi-Events genannt, ausschließlich Informationen enthalten, die eine Note beschreiben, nicht aber den eigentlichen Sound, ist es sehr einfach, die Beschreibungen zu ändern, wie z.B. die Tonhöhe, die Länge eines Tons, aber auch die Anschlagsstärke, bis hin zur Modulation von Tönen. Alle diese Daten lassen sich im Sequence-Editor verändern.
1. Öffnen des Sequence-Editors
Sequence Part mit linker Maustaste anwählen - Tab-Taste drücken oder:
mit rechter Maustaste Sequence Part anwählen - dann im Dialogfenster “Part” auswählen (mit linker Maustaste) - “Edit in Sequence Editor” auswählen
Sequence-Editor schließen: Tab-Taste erneut drücken oder mit der Return-Taste, der Escape-Taste oder “Close” selektieren oben links im Fenster
Der Sequence-Editor besteht einmal aus der Klaviatur, der Tastenanzeige, links, dann dem großen Noten Editor und darunter, das kleinere Feld, ist der Value 2 Editor.
2. Quantisieren - Grid Einstellungen
Oft merkst Du beim Einspielen bzw. beim Abhören Deiner Einspielung, dass die Noten jenseits des Metronoms liegen bzw. dass die Melodie an manchen Stellen aus dem Timing läuft. Es gibt eine einfache Möglichkeit, das zu korrigieren: nämlich zu quantisieren. Dabei werden die Noten an einem imaginären Raster ausgerichtet, hier Grid genannt. Dieses Raster kann sehr grob eingestellt werden, z.B. 1 Takt = 1 bar, dann werden alle Noten, je nach dem wie weit sie von dem jeweiligen Taktanfang entfernt sind, einfach zum nächsten Taktbeginn verschoben. Oder aber feingliedriger, also nach Viertelnoten, Achtel- oder Sechzehntelnoten.
Um eine eingespielte Sequence nachträglich “gerade zu rücken”, öffnest Du den Sequence-Editor durch doppelklicken, klickst mit der rechten Maustaste in das Note Editorfeld und wählst unter “Edit” “Select Grid” aus. Dann kannst Du die gewünschte Rasterung einstellen. Danach klickst Du abermals mit der rechten Maustaste in den Note Editor, wählst “Sequence” an und gehst auf “Quantize Notes” - und schon werden die Noten zurecht gerückt.
3. Arbeiten im Note Editor
Tonlängen ändern
Links siehst Du eine Klaviatur. Wenn Du die einzelnen Tasten anklickst, hörst Du die entsprechenden Töne. Die Balken, die Du im rechten Fenster siehst, entsprechen den Tönen auf der Klaviatur. Hier kannst Du erkennen, welcher Ton wann und wie lange abgespielt wird. Wenn Du mit der Maus zum Anfang oder Ende eines Balkens gehst, diesen anklickst und horizontal ziehst, dann kannst Du den Balken verkürzen oder verlängern. Dementsprechend klingt der Ton kürzer oder länger.
Vorhören
Halte die Alt-Taste gedrückt und klicke auf einen Balken.
Tonhöhen und Position ändern
Klicke mit der Maus einen Balken in der Mitte an, halte die Maus gedrückt und schiebe den Balken hoch oder runter - und schon wird der Ton entsprechend höher oder tiefer wiedergegeben. Natürlich kannst Du den Balken auch nach links oder rechts verschieben, so dass der Ton früher oder später zu hören ist.
Tipp: Inwieweit Du die Balken verschieben kannst, hängt davon ab, welches Grid, also welche Rasterung, Du voreingestellt hast. Wenn dort z.B. 1 Bar steht, rasten die Balken immer an einem Taktanfang ein, nicht aber dazwischen. Um den Grid zu ändern, klicke mit der rechten Maustaste ins Note Editorfeld, wähle “Edit” und dann “Grid” aus und stelle dann die gewünschte Rasterung ein.
Neue Midi-Events
Selektiere den Stift und zeichne neue Balken dazu.
Midi-Events kopieren
Balken mit der Maus anwählen, der kopiert werden soll, Control-Taste gedrückt halten und den Balken auf eine neue Position ziehen.
Löschen von Midi-Events
Halte die Alt-Taste gedrückt und klicke mit der Maus an den Anfang oder ans Ende eines Balkens
Tipp: Während Du im Sequence-Editor arbeitest, stelle die Loop Funktion ein zum Abspielen, dann kannst Du das Ergebnis gleich hören: Markiere die Region oben in der Taktleiste mit der Maus und klicke den Loop Button im Transportfenster an.
Mehrere Midi-Events auswählen
Es können natürlich auch mehrer Midi-Events gleichzeitig bearbeitet werden. Um mehrer auszuwählen, halte die Maustaste gedrückt und ziehe ein Rechteck um alle Midi-Events. Oder halte die Shift-Taste gedrückt und klicke dann die Midi-Events einzeln an.
Alle Midi-Events auswählen
Control-Taste + A drücken.
Gleiche Midinoten auswählen
Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Taste der Klaviatur und wähle “Select All These Notes”, dann werden alle Balken, die dieser Taste entsprechen, ausgewählt.
Weitere Kurzbefehle zum schnelleren Arbeiten
Cut: Control-Taste + X drücken
Copy: Control-Taste + C drücken
Paste: Control-Taste + V drücken
4. Arbeiten im Value 2 Editor
Dieser befindet sich horizontal unter dem Note-Editor. Hier lassen sich verschiedene Controller-Einstellungen vornehmen, die das Klangverhalten beeinflussen. Klicke dazu mit der Maus in den links gelegenen quadratischen Kasten und es erscheint ein Dialogfeld, in dem Du zwischen “Content” und “Presets” wählen kannst.
Lautstärkeverlauf
Wähle “Content” und dann “Volume” und Du kannst mit dem Stift eine Lautstärkekurve für die gesamte Sequence einzeichnen.
Velocity
Zeigt die Anschlagsdynamik, also wie schnell und wie stark eine Taste runtergedrückt wird, an. Die Velocity-Werte für die einzelnen Töne siehst Du normalerweise in der unteren Anzeige. Das sind die vertikalen Balken. Wählst Du einen Querbalken im Note Editor an, wird auch gleichzeitig der dazugehörige Velocitywert ausgewählt. Diesen kannst Du mit der Maus größer oder kleiner ziehen. Wähle dazu “Presets” und dann “Velocity”.
After Touch
Hiermit wird eine nachträgliche Manipulation einer Taste simuliert. Das bedeutet, eine Taste wird heruntergedrückt und gehalten, der Ton erklingt, und die Taste wird erneut noch etwas stärker runtergedrückt. Beim Keyboard ist dieser Effekt als plötzliche Tonschwankung zu hören. Wähle dazu “Presets” und dann “Aftertouch”.
Pitch Bend
Verändert die Tonhöhe eines bereits klingenden Tons. Wähle dazu “Presets” und dann “Pitch Bend”
5. Midi Sequences bearbeiten
Es gibt eine Reihe interessanter Möglichkeiten, wie Du viele Variationen von einem einzigen Sequence Part erstellen kannst. Spiele dazu eine kurze Midi-Sequence ein und kopiere diese. Nun wähle den kopierten Part an, öffne den Sequence-Editor mit einem Doppelklick und klicke mit der rechten Maustaste in den Note Editor. Nun wähle “Sequence” aus und Dir stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
Transpose: Tonhöhenverschiebung der Sequence
Modify […]
modifiziert den angegebenen Parameter: addiert einen Wert zum vorgegebenen dazu, oder prozentual, fester Wert, Zufallswert oder limitiert den Wert.
Legato
Legato bindet die Noten so aneinander, dass zwischen ihnen keine Leerräume zu hören sind. Sie kleben quasi aneinander.
Tipp: Alle oben beschriebenen Bearbeitungsmöglichkeiten werden immer auf alle Midinoten angewandt. Wenn Du aber nur einige im Note Editor auswählst und nur diese transponierst oder modifizierst, ergeben sich weitere spannende Möglichkeiten. Es lohnt sich, einfach damit herumzuspielen, und die interessantesten Varianten dann zu sichern.
KAPITEL G: SIGNALWEGE FESTLEGEN IM PART EDITOR
1. Was ist Routing?
Jedem Sequence-Part muss ein Klangerzeuger zugeordnet werden. Diese Verbindung nennt man Routing. Sie legt den Weg fest, den das Signal durchläuft. Normalerweise geht das Signal vom Track ins Rack und wird dann an den Audio Output weitergeleitet. Von dort geht es in den Verstärker und zu den Boxen. Im Part Editor, rechts oben, kann für jedes Part, egal ob Sequence oder Audio-Part, eingestellt werden, welches Rack angesteuert werden soll.
2. Einstellungen im Part Editor
Part und Rack verbinden
Wenn nun ein Part angeklickt wird, siehst Du rechts oben im Part-Editor in der unteren Reihe, wie der Part heißt. Darüber wird angezeigt, welchem Rack der Part zugeordnet ist. Wenn Du auf das obere Feld klickst, das den Namen des momentan zugeordneten Racks anzeigt, und in dem aufgehenden Dialogfenster auf “Rack” klickst, kannst Du dem Sequence-Part ein anderes Rack zu ordnen, dass die Informationen abspielen soll. Allerdings ist nur etwas zu hören, wenn in diesem Rack auch ein VST Instrument vorhanden ist.
Tipp: Um nicht jedes Part einzeln einstellen zu müssen, kannst Du mehrere Parts auswählen und dann die Rack Zuordnung einstellen, so dass gleich alle ausgewählten Parts entsprechend zugewiesen werden.
Bei der Zuordnung von Audio-Parts gilt umgekehrt, dass das Rack keine VST Instruments beinhalten darf, sondern nur VST Effects, sonst ist ebenfalls nichts zu hören.
Tipp: Die Zuordnung der Parts ist nicht Track gebunden, sondern für jedes einzelne Part einstellbar. Das bedeutet, dass in einem Track Sequence-Parts und Audio-Parts gemischt angeordnet werden können. Dies ist in der Regel nicht zu empfehlen, da das Arrangement schnell unübersichtlich wird. Aber wenn, wie in der Freeversion, nur 8 Tracks zur Verfügung stehen, kann diese Möglichkeit bei Bedarf sehr hilfreich sein, alle gewünschten Parts unterzubringen.
Editor Button
Links und Rechts neben den Auswahlflächen befindet sich jeweils ein kleiner Button mit einem Pfeil drauf. Hier kannst Du direkt das Rack oder den Sequence-Editor oder das Audio Lab anwählen.
Bearbeitungsparameter
Der Schaltknopf unter dem Pfeil-Button mit den vier Strichen untereinander ruft direkt das Dialogfeld auf, das Dir zusätzliche Bearbeitungsmöglichkeiten entweder für das Rack, oder aber für den Part selbst anbietet.
Mute
Oben rechts im Part Editor befindet sich ein Lautsprechersymbol. Wenn dies angeklickt wird und grau scheint, ist der Part stumm geschaltet.
Farbwahl
Darunter befindet sich ein Button mit einem X. Wenn Du da drauf klickst kannst Du auswählen, welche Farbe der Part haben soll.
KAPITEL H: SONGS ARRANGIEREN
Ein Song besteht aus verschiedenen Parts, entweder Audiodateien oder Samples, und/ oder Midi-Dateien. Im Composer kannst Du die einzelnen Parts zu einem ganzen Song zusammensetzen.
1. Parts laden
Um neue Parts zu erzeugen oder Audiodateien oder Mididateien in den Composer zu laden, klicke mit der Maus auf das Stift-Symbol unten rechts im Composer und zeichne in den gewünschten Track eine Fläche ein. Es erscheint ein Dialogfeld, in dem Du auswählen kannst, ob Du einen Audio-Part oder einen Sequence-Part erzeugen möchtest. Wenn Du Audio Part auswählst, kannst Du im folgenden Dialogfeld auswählen, welches Audiodatei Du in den Track laden möchtest. Wenn Du Sequence Part auswählst, kannst Du danach entweder ein bestehendes Midi-Datei laden oder aber “New” auswählen und eine neue Midispur anlegen.
2. Parts kopieren
Audio-Parts kopieren: Das entsprechende Part auswählen - die Control-Taste gedrückt halten - und den Part an die gewünschte Stelle im Composer ziehen.
Midi Parts kopieren: Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
Midi Alias: Der kopierte Midi Part ist ein Double des anderen. Die Bearbeitung des einen Parts überträgt sich automatisch auf den kopierten Part und umgekehrt: Midi Part selektieren - Control-Taste gedrückt halten - den Part an die gewünschte Stelle im Composer ziehen.
Eigenständige Kopie: Die Bearbeitung des kopierten Midi Parts hat keine Auswirkungen auf andere Midi Parts und umgekehrt: Midi Part selektieren - Control + Shift-Taste drücken - den Part an die gewünschte Stelle im Composer ziehen.
3. Parts verschieben
Parts innerhalb des Composers arrangieren:
Parts verschieben: Einfach mit der Maus den entsprechenden Part auswählen und an die gewünschte Stelle schieben.
Je nach dem was für ein Grid, also welche Rasterung, in einem Track eingestellt ist, können die Parts entweder stufenlos (No Grid) oder entsprechend der Voreinstellung in Takten oder Taktschlägen verschoben werden. Die Rasterung verändern kannst Du, wenn Du mit der rechten Maustaste in einen leeren Track klickst, “Edit” anwählst, und dort “Select Grid” wählst. Dann kannst Du einstellen, in welchen Einheiten ein Part verschoben werden kann.
Anfang und Ende eines Parts ändern: Wenn Du mit der Maus am Anfang oder Ende eines Parts bist, wird aus dem Pfeil ein Stiftsymbol und Du kannst die Enden verlängern oder verkürzen.
4. Parts löschen
Alt-Taste gerückt halten - und mit der Maus an Anfang oder Ende des Parts gehen, so dass das Stiftsymbol erscheint - dann klicken.
Oder aber das Radiergummisymbol auswählen und damit auf den zu löschenden Part klicken.
5. Parts teilen
mit dem Werkzeug, das zwei gegenüberliegende Striche als Symbol hat, können Parts zerschnitten werden. Schneidewerkzeug dazu auswählen und an die Stelle im Part klicken, wo dieser zerteilt werden soll.
Tipp 1: Zum schnelleren Auswählen der Werkzeug Stift, Radiergummi etc. einfach die t-Taste drücken.
Tipp 2: Kurzbefehle zum schnelleren Arrangieren:
Alle Parts auswählen: Control-Taste + A drücken
Cut: Control-Taste + X drücken
Copy: Control-Taste + C drücken
Paste: Control-Taste + V drücken
Solo:
Um einen Track alleine zu hören, klicke mit der rechten Maustaste auf das Lautsprechersymbol links am Kopf des Tracks und wähle “Solo Track” aus. Damit Du wieder alle Tracks hören kannst, wähle “Unsolo Track”.
6. Anzeigengröße
Sowohl die Höhe, also auch die Breite der Trackanzeige kann mit den kleinen + und - Schaltern, die sich rechts in der Ecke des Composers befinden, verändert werden.
Tipp: Die Control-Taste gedrückt halten, um mit dem Mausrad horizontal zu scrollen.
KAPITEL I: EFFEKTGERÄTE
Alle Midi- und Audiosignale lassen sich mit Effektgeräten bearbeiten. Effekte beeinflussen das Signal beim Abspielen. Zu den gängigsten Effekten gehören Hall, Echo, Delay, Flanger, Chorus oder Distortion. Des Weiteren gibt es noch Effekte, die die Dynamik beeinflussen, wie Kompressoren, Gate oder Filter bzw. Equalizer. MU.LAB verfügt über ein Hallgerät, ein Echogerät und ein Filter/ EQ.
1. Effektgeräte im Rack verkabeln
Wenn Du ein Part mit einem Effekt bearbeiten möchtest, musst Du in das Rack, das mit dem Part verbunden ist (siehe Part Editor Kapitel G) ein Effekt reinladen. Dazu klickst auf eine der freien ovalen Flächen links im Rack. Es erscheint das “Choose Plugin”-Fenster. Hier wählst Du “Effects” aus und dann “MU.LAB Free”. Danach hast Du die Möglichkeit, zwischen einem Hall, “MuVerb”, einem Echo, “Tempo Synced Stereo Echo”, oder einem Filter, “Multi Mode Filter” zu wählen. Zusätzlich enthält MU.LAB noch einen frei konfigurierbaren Effektprozessor, den MUX.
TIPP: Ein Effektgerät mit mehreren Audio- wie auch Sequence-Parts gemeinsam nutzen: Effektgeräte benötigen oftmals viel CPU Power, daher kann es zu Störgeräuschen beim Abspielen kommen. Um die CPU Belastung Deines Computers zu verringern, ist es oft sinnvoll, für einen Effekt ein neues Rack einzurichten. So kann ein Effektgerät für unterschiedliche Parts verwendet werden. Das bietet sich z.B. bei einem Halleffekt an. Dazu routest Du alle Racks, die das Hallgerät mitbenutzen sollen in das Hall-Rack. Die Zuordnung, also das Routing, stellst Du im untersten Fach des Racks ein, dort, wo meistens Audio Output steht. Beim Hall-Rack stellst Du dann Audio Output ein und alle Signale kommen so zum Audio Ausgang.
2. VST-Effects laden
Es gibt zahlreiche Freeware VST-Effects, die Du in den VST Ordner laden und dann in MU.LAB benutzen kannst. Wenn Du Dir welche runtergeladen und in einem Ordner abgelegt hast, gehst Du im Hauptmenü auf “File” und wählst dann ” VST Plugin Manager” aus. Klicke auf “Add VST Plugins”. Klicke dann auf den entsprechenden Ordner, in dem Du die VST Effects abgespeichert hast oder klicke auf Deine Festplatte und MU.LAB scannt diese nach mögiche VST Effects ab und lädt sie automatisch in die eigene Library.
3. Effektgeräte einstellen
Nachdem Du ein Effektgerät ausgewählt hast, siehst Du das dazugehörige Editorfenster. Schließen kannst Du es ganz normal über den roten Button oben links. Wenn Du auf den Effekt im Rack zweimal klickst, geht das Editorfenster wieder auf. Du siehst dort mehr oder weniger viele Parameter, die Du durch Drehen an dem gelben runden Drehknopf verändern kannst.
Die wichtigsten Parameter sind:
Dry/ Wet: Hier stellst Du ein, wie viel vom Originalsignal zu hören ist und wie viel vom Effekt.
Feedback: stellt die Rückkopplung ein. Vorsicht bei hohen Werten, es kann dann zu Übersteuerungen kommen!
Echo Time: stellt die Zeit ein, die zwischen den einzelnen hörbaren Echos liegt.
Damping: stellt ein, wie schnell das Signal bei zunehmender Wiederholung leiser wird.
PreDly = Predelay stellt die Vorverzögerung beim Hall ein. Sie bestimmt die Größe und Geometrie eines Raums.
Frequency: stellt die zentrale Frequenz ein, die im Signal bearbeitet wird.
Q-Faktor: stellt ein, in wie weit die benachbarten Frequenzen ebenfalls mit beeinflusst werden oder nicht.
Gain: stellt den Pegel eines Signals ein.
4. Hörvergleich mit und ohne Effekt
Um das Signal im Vergleich zu hören, lässt sich das Effektgerät stumm schalten. Im Effekt-Editor befindet sich links oben ein grüner Punkt. Wenn Du diesen anklickst, ist das Effektgerät gemutet.
5. Effekteinstellungen speichern
Oben im Effekt-Editor sind zwei Ordnersymbole. Das linke steht für “Save” und das rechte für “Save As”. Damit kannst Du Deine Effekteinstellungen abspeichern und sie gehen nicht verloren.
6. Pre und Post Fader
Im Rackfenster befindet sich ganz links ein kleines blaues Dreieck. Das markiert, ob die VST Plugins Pre oder Post Fader liegen.
Pre Fader bedeutet, dass das Signal aus dem Track erst durch das VST Plugin läuft und dann durch den Lautstärkeregler, den Pan-Regler darüber und den Mute-Button.
Post Fader beheutet, dass das Signal erst durch den Lautstärkeregler usw. läuft und dann erst durch das Plugin.
Je nach dem, wo das kleine blaue Dreieck steht, dass Du mit der Maus hoch und runter schieben kannst, sind die Plugins Pre oder Post Fader. Wenn Du also das Signal unverändert hörst, obwohl Du den Lautstärkeregler ganz runtergezogen hast, ist es Pre Fader, also vor dem Fader, und reagiert nicht auf die Faderbewegung.
KAPTIEl K: DER FINALE MIX AUF CD
Wenn Du Deinen Song fertig arrangiert hast, möchtest Du ihn sicherlich auf CD brennen oder in Deinen mp3-Player laden. Dazu musst Du alle Spuren zusammen mixen auf eine Stereospur.
Mixdown
Um eine Stereospur zu erzeugen, gehe ins Hauptmenü auf “File” und wähle “Mixdowm To Audiodatei”. im folgenden Dialogfenster wählst Du den Ordner, in dem der Song gespeichert werden soll, gehst dann auf “New Datei” und gibst Deinem Song einen Namen und klickst auf “Ok”.
Alle Spuren werden nun zusammengemischt und als aiff-Datei bzw. wav.-Datei gespeichert. Dieses Datei kannst Du nun auf eine CD brennen oder in einem externen Programm als mp3-File umwandeln und in einen mp3-Player laden.
KAPITEL L: FÜR FORTGESCHRITTENE
Es gibt noch einige weitere Möglichkeiten mit MU.LAB Musik zu produzieren. Im Folgenden noch ein paar kurze Anregungen. Ausführliche Erläuterungen findest Du in dem englischen Tutorial auf der Website: http://www.mutools.com/mulab/docs/index.html
1. Eigene Instrumente konfigurieren
Wenn Du im VST Instrument Editor auf den Options-Button klickst, kannst Du umschalten in den Deep Editor über “Switch to Deep Editor”. Dort siehst Du die einzelnen Module, aus denen das Instrument besteht. Du kannst sie hier beliebig verkabeln und entkabeln (rechte Maustaste auf rotes bzw. blaues Dreieck klicken) oder neue Plugins hinzufügen (rechte Maustaste in Editor klicken) oder löschen und so eigene Soundgeneratoren zusammensetzen.
2. Eigene Effekte konfigurieren
Wenn Du im Rack bei den “Effects” einen MUX auswählst, hast Du die Möglichkeit, ein neues Effektgerät zu bauen. Auch hier gehst Du über den Options-Button in den Deep Editor. Rechte Maustaste anklicken und beliebige PlugIns aussuchen und verkabeln. Einzige Bedingung ist, das am Anfang der Kette ein “Audio Input” steht und am Ende der Kette ein “Audio Output”. Speichern nicht vergessen! (Im Play Editor)
3. List Editor
Mididaten können auch in einem so genannten List Editor bearbeitet werden, der die einzelnen Daten als Zahlenwerte anzeigt. Dazu öffne den Sequence-Editor (TAB Taste) und klicke mit der rechten Maustaste in den Note Editor. Im Dialogfeld oben siehst Du “Edit in List Editor”. Wenn Du das auswählst, öffnet sich ein entsprechender Editor mit Zahlenreihen. Doppelklick und neuen Wert eingeben.
4. Externe Midi-Geräte
Natürlich können auch alle anderen über Midi an Deinen Computer angeschlossenen Synthesizer und sonstigen Midi-Geräte über MU.LAB angesteuert werden.
[MULAB Tutorial als pdf-Download]
Weitere Informationen und Updates findest Du auf www.mutools.com.

Tuesday, 20. January 2009 13:21
Hi!
Nettes Tutorial, Du hast Dir ja echt Mühe gegeben
Vielleicht findest Du folgendes auch interessant:
http://brodersen.890m.com/2008/09/free-music-production-software-for-windows/trackback/
Gruß,
Kristian
Wednesday, 21. January 2009 17:16
[...] hier ein Link zu einem wirklich gut gemachten Tutorial von Maya Princess zu MULAB: LINK :Audio, Audiosequencer, DAW, delay, free daw, free vst, freeware, MIDI, Midisequencer, mu-lab, [...]